Warum Weltuntergangsszenarien kein Zeichen des Endes sind – sondern von Übergängen
Weltuntergangsszenarien haben Konjunktur: Zinsen, Währungen, Kriege und Systemfragen verdichten sich zu Endzeiterzählungen. Historisch ist das vertraut. Apokalyptisches Denken entsteht aus Deutung, nicht aus der Krise selbst – besonders in Übergangsphasen. Sie sind gefährlich, aber selten final.
Wann wird Abwarten zur Pflichtverletzung?
Abwarten gilt in Krisen oft als besonnen. Tatsächlich ist es eine Entscheidung mit Folgen. Der Beitrag ordnet ein, ab welchem Punkt Zögern von Umsicht zur Pflichtverletzung wird – jenseits von Alarmismus und juristischer Verkürzung.
Der unsichtbare Regimewechsel im deutschen Mittelstand
Der deutsche Mittelstand steht weniger vor einer klassischen Krise als vor einem strukturellen Regimewechsel. Planung, Finanzierung und Entscheidungslogiken verschieben sich grundlegend. Die Denkschrift bietet eine Einordnung dieser Entwicklung und ihrer Konsequenzen für unternehmerische Führung.
Menschen wollen glauben, dass es gutgeht
Menschen wollen glauben, dass es gutgeht. Doch Optimismus allein schützt nicht vor Krisen. Der Artikel zeigt, wie psychologische Muster wie Optimismus-Bias und Verdrängung wirken – und warum Vorsorge, Pflichten und rechtzeitige externe Hilfe entscheidend sind.
Kommunikation in der Krise: Wie man in 100 Tagen ein Narrativ setzt
In den ersten 100 Tagen einer Krise entscheidet nicht der Maßnahmenplan, sondern die Deutungshoheit. Dieser Artikel zeigt, wie Unternehmen durch Klarheit, Rhythmus und konsistente Stakeholder-Kommunikation ein belastbares Narrativ setzen – und damit Kontrolle zurückgewinnen.
Red Flag Trigger - Ein unverzichtbares Instrument im Sanierungsprozess
Krisen beginnen selten laut. Oft sind es leise Signale, die übersehen werden – bis sie zur Pflicht werden.
Red Flag Trigger schaffen Klarheit: Sie definieren, wann Handeln beginnt – bevor Recht oder Liquidität den Spielraum schließen.
Ein Werkzeug, das Sanierung erst steuerbar macht.
Verhandeln in der Krise – Das Harvard-Prinzip unter Druck
Krisenverhandlungen sind kein Kampf um Konditionen, sondern um Vertrauen. Das Harvard-Prinzip wird dabei zum Geländer: Es schafft Struktur, wo Druck herrscht – und Klarheit, wo Taktik versagt. Wer Haltung zeigt, führt. Auch ohne Macht.
Überwiegende Wahrscheinlichkeit - Maßstab für die Fortführungsprognose
Überwiegende Wahrscheinlichkeit“ – drei Worte, die entscheiden, ob ein Unternehmen fortgeführt werden darf.
Wie sich die Fortführungsprognose von der Fortführungsannahme unterscheidet – und warum Hoffnung keine Strategie ist.
Sanierungsabbruchschwelle: Wann ist der Punkt erreicht?
Die Sanierungsabbruchschwelle ist kein theoretischer Begriff, sondern die juristische Grenze zwischen Sanierungsfortführung und Antragspflicht.
Wer sie erkennt, handelt verantwortungsvoll.
Wer sie ignoriert, überschreitet den Punkt, an dem Führung endet – und Haftung beginnt.